Routen und Touren

Erfahrungsberichte aus dem Zug, vom Sattel und von Deck.

Reisen als Erfahrung, nicht als Transfer

Der Weg ist nicht das Hindernis. Er ist ein Teil der Reise. Wer mit dem Zug von Düsseldorf nach Florenz fährt, erlebt Deutschland, die Schweiz und die Alpen. Wer fliegt, erlebt eine Wartehalle.

Auf dieser Seite sammeln wir Routen, die wir selbst gefahren, geradelt oder zu Fuß gegangen sind. Mit konkreten Hinweisen, ehrlichen Schwierigkeiten und dem, was überraschend gut war.

Mit dem Zug durch Europa

Nachtzug von Düsseldorf nach Wien, Schlafabteil Nachtzug
ca. 13 Std. Direktverbindung

Düsseldorf nach Wien

Der Nightjet fährt abends ab Düsseldorf und kommt morgens in Wien an. Schlafabteil oder Liegewagen. Kein Flughafen-Stress, kein frühes Aufstehen. Die Ankunft in Wien fühlt sich anders an, wenn man den Weg gespürt hat.

Schlafkomfort im Schlafwagen Direktverbindung ohne Umsteigen
Zugreise durch die Schweizer Alpen Tageszug
ca. 7 Std. 1 Umstieg

Köln nach Zürich

Über Basel nach Zürich. Die Strecke führt durch das Rheintal und bietet kurz vor der Grenze beeindruckende Aussichten. Ein Umstieg in Basel, dann geht es durch die Schweiz. Der ICE ist pünktlich, das Panorama überzeugend.

Rheintal-Panorama Schweizer Bahnkomfort
Fähre von Kiel nach Göteborg auf der Nordsee Fähre
14 Std. Nachtfähre

Kiel nach Göteborg

Die Fähre fährt abends ab Kiel und kommt morgens in Göteborg an. Kabine buchen, gut essen, schlafen. Am nächsten Morgen steht man in Schweden. Keine Autobahn, kein Flugzeug. Nur Wasser und Zeit.

Fahrrad mitnehmbar Kabinen mit Meerblick

Mit dem Rad unterwegs

Fahrradtouren sind die intensivste Form des langsamen Reisens. Man riecht die Landschaft, hört die Dörfer, fühlt die Steigungen.

Radfahrer auf dem Rhein-Radweg mit Gepäcktaschen

Rhein-Radweg: Bodensee bis Rotterdam

Zehn Tage, ein kleiner Gepäcksack, ein Fahrrad. Der Rhein-Radweg ist gut ausgeschildert und technisch nicht anspruchsvoll. Die Herausforderung ist mentaler Natur: Tag für Tag in die Pedale treten, Wetterumschwünge aushalten, sich mit wenig begnügen.

Was bleibt: Dörfer, die man sonst nie gesehen hätte. Gespräche mit Einheimischen an Fähranlegern. Das Gefühl, eine Strecke wirklich zurückgelegt zu haben.

ca. 1.400 km Gesamtstrecke
10 bis 14 Tage empfohlen
Mittlere Schwierigkeit